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AC Milan v SS Lazio - Serie A
Der Verein um Trainer Vincenzo Montella soll zum Ende des Jahres verkauft werden © Getty Images

Beim Verkauf des AC Mailand an chinesische Investoren sollen letztere unechte Dokumente vorgelegt haben. Dennoch wollen beide Seiten am Verkauf festhalten.

Fälschungsvorwürfe haben einen Schatten auf den Verkauf des italienischen Renommierklubs AC Mailand an ein chinesisches Konsortium geworfen.

Bei den ersten Verhandlungen beider Seiten sollen die Asiaten angeblich unechte Dokumente vorgelegt haben. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg News am Mittwoch.

Der Verkauf soll eigentlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Das Konsortium Sino-Europe Investment Management Changxing hat 100 der insgesamt 740 Millionen Euro bereits an die Fernsehholding Fininvest des bisherigen Besitzers Silvio Berlusconi überwiesen.

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Bank bestreitet Vorwürfe

Nun aber behauptet die chinesische Bank of Jiangsu, dass zu Beginn der Verhandlungen gefälschte Papiere vorgelegt wurden. Konkret geht es um ein vermeintliches Dokument des Geldinstituts, das die Finanzkraft des Konsortiums belegen soll.

Nach einer internen Untersuchung streitet die Bank ab, diese Dokumente erstellt zu haben.

Fininvest erklärte am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, es könne den Eingang der betreffenden Unterlagen "nicht bestätigen" und werde den Vorgang nicht weiter kommentieren. Laut Bloomberg wollen beide Seiten an dem Verkauf bis Ende des Jahres festhalten.

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