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In der Serie A sind die Stadien oft nur halb gefüllt
In der Serie A sind die Stadien oft nur halb gefüllt © Getty Images

Schlechte Leistungen und fehlende Zuschauer in der Serie A rufen den italienischen Verbandschef auf den Plan. Dieser plant eine Reduzierung der Liga.

Carlo Tavecchio, Chef des italienischen Fußball-Verbandes FIGC, will die Zahl der Klubs in der Serie A wieder von 20 auf 18 reduzieren.

Ziel der Maßnahme sei, das technische Niveau der Meisterschaft zu erhöhen. "Damit würde das Interesse der Zuschauer steigen. Wenn es Spitzenspiele gibt, gehen die Leute ins Stadion", sagte Tavecchio in einem Interview mit Radioanch'ioSport am Montag.

Italiens höchste Spielklasse hatte sich zur Saison 2004/05 für eine Aufstockung entschieden.

Tavecchio ist wegen des starken Zuschauerrückgangs in den Stadien besorgt, der Italiens Klubs immer mehr belastet. Die AS Rom etwa erwägt angesichts des Zuschauerschwunds einen Abschied aus dem Olympiastadion.

Knapp 30.000 Besucher pro Spiel seien zu wenig für die kostspielige Arena, für die der Klub des deutschen Nationalspielers Antonio Rüdiger jährlich 3,5 Millionen Euro Miete an Italiens Olympisches Komitee (CONI) zahlt.

Die Roma liegt dabei aber noch deutlich über dem ligaweiten Zuschauerschnitt. Der beträgt in dieser Saison bisher 18.542.

In der vergangenen Spielzeit kamen noch 22.215 Zuschauer im Schnitt zu einem Spiel der Serie A. Zum Vergleich: In der Bundesliga waren in der Saison 2015/16 durchschnittlich 43.254 Fans zugegen.

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