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Nicola Rizzoli gehört zur Schiedsrichter-Elite in Italien und pfeift regelmäßig Champions-League-Spiele
Nicola Rizzoli gehört zur Schiedsrichter-Elite in Italien und pfeift regelmäßig Champions-League-Spiele © Getty Images

Nahe Florenz entsteht ein Ausbildungszentrum für Video-Schiedsrichter. Die Entscheidung, ob das System in Italien eingeführt wird, gibt es bis zum März 2018.

Im Trainingslager der italienischen Nationalmannschaft in Coverciano nahe Florenz entsteht ein Zentrum zur Ausbildung von Schiedsrichtern im Umgang mit dem Video Assistant Referee (VAR).

Ab dem 2. Januar 2018 werden italienische Unparteiische an Kursen mit einem Simulator teilnehmen können, die ihnen den Umgang mit dem VAR-System bei Serie A- und Pokalmatches erleichtern soll. 

Dies teilte der italienische Fußballverband FIGC mit. Das neue Zentrum wird auch ausländischen Fußballverbänden und internationalen Organisationen zur Verfügung stehen.

Derzeit durchläuft der VAR in Italien wie in Deutschland auch eine Testphase. Seine Verwendung wird von den Regelhütern des International Football Asscociation Board (IFAB) überwacht. Bis März 2018 will das IFAB darüber entscheiden, ob der Video-Schiedsrichter offiziell eingeführt wird und somit auch bei der WM 2018 in Russland angewendet wird.

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