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Christoph Daum erklärt bei SPORT1, wie er den bevorstehenden Wechsel von Lukas Podolski zu Galatasaray bewertet. Er sieht ihn nicht als gescheitert an.

Der frühere Bundesligatrainer Christoph Daum hat sich sehr positiv über den bevorstehenden Wechsel von Lukas Podolski vom FC Arsenal zu Galatasaray Istanbul geäußert.

"Das passt ideal vom Spielerischen und auch vom Menschlichen her", sagte der 61-Jährige im Gespräch mit SPORT1. "Ich bin mir sicher, dass der Lukas dort ein Stück Heimat finden wird, was er auch schon in Köln vorgefunden hat. Das hat er auch bei Bayern München und beim FC Arsenal gesucht, aber leider nicht so gefunden."

Sportlich, so Daum, habe Podolski "weiter absolut die Qualitäten, um sich in Istanbul durchzusetzen, aber auch menschliches Auftreten wird ihm da helfen."

Und weiter: "Wie er sich mit einem Verein identifiziert und mit den Fans kommuniziert, das wird dort zu seinem Vorteil sein. Ich sehe da sehr viele positive Aspekte."

Über Podolskis Kritiker, die sich auch am Freitag via Twitter eifrig zu Wort meldeten, meinte Daum nur: "Ich sehe es nicht so, dass er gescheitert ist. Er hat fast ein Jahrzehnt in der Nationalmannschaft überragende Leistungen gezeigt, wo er bei Joachim Löw immer fester Bestandteil war."

Daum ergänzte noch: "In Köln war es für den Lukas eine ganz spezielle Situation, da war er zu Hause und voll akzeptiert. Sich zu Hause zu fühlen, das ist ein wichtiges Kriterium für den Lukas. Ich gehe davon aus, dass er das in Istanbul wieder erleben wird und das wird sich sicherlich auf seine Leistungen auswirken, was von dem Feedback abhängt und das wird in der Türkei großartig sein."

Daum arbeitete viele Jahre in der Türkei, war von 1994 bis 1996 und 2011 bis 2002 bei Besiktas Istanbul als Trainer tätig und von 2003 bis 2006 Fenerbahce und 2009 bis 2010 bei Fenerbahce Istanbul. In der Saison 2013/2014 war er Coach bei Bursaspor.

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