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Für Viele gilt es als eine der männlichsten Sportarten auf der Welt – das Boxen. Wenn zwei Kontrahenten nur mit ihren Fäusten in einem engen Ring aufeinander losgehen, kann das Adrenalin schon mal hochkochen.

Doch Boxen ist viel mehr als eine geregelte Kneipenschlägerei. Die Sportart ist eine der technisch Anspruchsvollsten überhaupt. Ein Sportler braucht Jahre, um sie richtig zu erlernen.

SPORT1 stellt den Boxsport kurz und kompakt vor:

Die Regeln des Boxens

Boxen wird häufig als geregelte Schlägerei verstanden. Tatsächlich ist es im Boxsport aber nur erlaubt, Schläge mit der geschlossenen Faust auszuführen – Schläge mit anderen Körperteilen werden nicht anerkannt und vom Ringrichter als Foul gewertet.

Ein Boxkampf im Profibereich dauert zwischen vier und zwölf Runden mit einer Rundelänge von drei Minuten.

Nach dem "Ten-Point-Must-System" erhält der Sieger einer Runde – meist derjenige, der mehr Treffer bei Gegner gelandet hat – zehn Punkte für diese Runde, der Verlierer ohne weitere Abzüge neun. Einen Abzug erhält man falls man durch Schlagwirkung zu Boden aber nicht K.O. geht, für unsauberes Boxen, etwa Tiefschläge, und für Inaktivität.

Der Boxer mit mehr Punkten nach Ende der geboxten Runden hat nach Punkten gewonnen. Natürlich kann jeder Kampf auch durch einen vorzeitigen Knockout entschieden werden, indem ein Boxer durch Niederschlag besiegt und vom Ringrichter ausgezählt wird.

Die Gewichtsklassen im Boxsport

Die Boxer werden beim Ausüben der Sportart in verschiedene Gewichtsklassen unterteilt. Schließlich wäre es wenig fair, wenn ein 110kg-Koloss gegen einen 75-Leichtgewicht antritt.

Deswegen kämpfen beim Boxen immer nur ähnlich schwere Gegner gegeneinander.

Vom Fliegengewicht (bis etwa 50 kg) über das Mittelgewicht (bis etwa 72,5kg) bis hin zum Schwergewicht (kein Limit) sind alle Gewichtsklassen in den internationalen Verbänden vertreten.

Die Box-Verbände

Im Gegensatz zu anderen Sportarten und dem Amateurboxen – von der AIBA organisiert – gibt es im Profiboxen nicht nur einen internationalen Dachverband, sondern eine Vielzahl an Verbänden, die auch als "Weltboxverbände" betitelt werden.

Die aktuell Renommiertesten sind die WBA, die WBC, die IBF und die WBO. Diese vier Verbände stellen auch die großen Weltmeistergürtel, um welche internationale Superstars wie Wladimir und Vitali Klitschko kämpfen.

Diese Verbände sind jedoch nicht mit anderen Sportverbänden zu vergleichen, da es sich dabei eher um gewinnorientierte Unternehmen handelt.

Boxen bei Olympia

Bei den Olympischen Spielen im Boxsport dürfen keine Profiboxer, sondern nur Amateurboxer teilnehmen. Erstmals wurde Boxen im Jahr 1904 ins olympische Programm aufgenommen.

Die Kampfzeit bei Olympia beträgt drei mal drei Minuten, wobei zwischen jeder Runde eine Pause von zwei Minuten eingelegt wird.

Seit dem Jahr 1996 werden die besten Boxer nach der Weltrangliste der AIBA gesetzt – ähnlich wie beim Tennis.

Legendäre Boxkämpfe

Der bis heute wohl berühmteste – und vielleicht auch beste – Boxkampf ist als "Rumble in the Jungle" (engl. für "Schlägerei im Dschungel") in die Geschichte eingegangen.

Benannt ist das Duell nach dem Austragungsort Kinshasa in Afrika, wo die Außentemperatur zum Kampfzeitpunkt im Oktober 1974 über 30 Grad Celsius Außentemperatur betrug.

In dem legendären Fight schlug Muhammad Ali seinen Gegner und großen Favoriten George Foreman (beide USA) in der achten Runde K.O. Damit holte sich seinen Schwergewichtstitel sieben Jahre, nachdem er ihm aus politischen Gründen aberkannt wurde, wieder zurück.

Ebenfalls weltberühmt ist der Kampf im Oktober 1975 zwischen Ali und Joe Frazier (USA), der als "Thrilla in Manila" Einzug in die Geschichtsbücher fand. Ali gewann, weil Fraziers Trainer Eddie Futch den Kampf in der 14. Runde abbrach.