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Ronda Rousey (l.) und Floyd "Money" Mayweather
Ronda Rousey (l.) hat in der Vergangenheit schon einige Male in Richtung Floyd "Money" Mayweather ausgeteilt. © Getty Images

Während beim Boxkampf McGregor gegen Mayweather jede Menge Promis am Ring sitzen, fehlt Ronda Rousey. Sie und Mayweather haben eine Vorgeschichte.

Ronda Rousey wird sich im Gegensatz zu vielen anderen US-Amerikanischen Promis nicht den Mega-Fight zwischen Conor McGregor und Floyd Mayweather live in Las Vegas anschauen.

Die UFC-Kämpferin heiratet stattdessen ihren langjährigen Freund Travis Browne auf Hawaii. Browne ist ebenfalls Käfig-Kämpfer bei der UFC.

Das erzählte UFC-Chef Dana White im US-Fernsehen. Er sei sogar eingeladen, kann aber im Hinblick auf den großen Boxkampf in Las Vegas natürlich nicht an der Hochzeit teilnehmen.

Die gleichzeitige Terminierung riecht allerdings nach einer Provokation, denn Rousey und Mayweather haben sich schon früher in der Öffentlichkeit gezankt. 

Rousey und Mayweather haben eine Vorgeschichte

Schon im vergangenen Jahr provozierte die ehemalige Weltmeisterin Mayweather und McGregor für deren Protzgehabe. "Wenn Geld deine Motivation ist: F..k you", fluchte Rousey in einem Interview mit dem ESPN-Magazin. "All diese 'Money'-Typen: Money Mayweather, Money McGregor. Ich sehe, dass sie da eine Nummer abziehen. Und die Leute kaufen es", sagte die 30-Jährige.

Damals stand der Mega-Fight zwischen den beiden noch nicht einmal fest. Rouseys Aussagen kamen während ihrer eigenen Promotions-Phase vor dem Kampf gegen Amanda Nunes, den sie verlor.

Noch ein Jahr zuvor hatte Rousey Mayweather sogar zu einem Kampf herausgefordert. Aber nicht etwa zu einem fairen Boxkampf, sondern zu einem Kampf ohne Regeln. 

Mayweather hatte zuvor bei einem Interview zum ESPY-Award in der Kategorie "Bester Fighter" zu einem verbalen Schlag gegen die UFC-Kämpferin ausgeholt. Mit den Worten "Ich weiß nicht, wer er ist" kommentierte "Money" Mayweather die Nominierung seiner weiblichen Kollegin in derselben Kategorie.

Den Award nahm schlussendlich Rousey mit nach Hause. Und das, nicht ohne zu einem Gegenschlag auszuholen: "Ich frage mich, wie es sich für Floyd anfühlt, einmal selbst von einer Frau geschlagen zu werden." Damit spielte sie auf Mayweathers Vorgeschichte mit häuslicher Gewalt an.

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