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Manuel Charr wurde in der Nacht auf Mittwoch angeschossen.
Manuel Charr hat eine bewegte Verganheit © Getty Images

Nur fünf Monate nach einer Operation wird Manuel Charr gegen einen Russen um den WBA-Titel im Schwergewicht boxen. Der Diamond Boy hat eine bewegte Vergangenheit.

Schwergewichtsboxer Manuel Charr bekommt offenbar nur fünf Monate nach seiner Hüft-OP die Chance auf einen WM-Kampf.

Dem Kölner Express zufolge wird Charr am 25. November in der Oberhausener Arena gegen den Russen Alexander Ustinow (40) um den Gürtel nach Version der WBA boxen. Am Donnerstag soll bei einer Pressekonferenz in Köln der Kampf offiziell verkündet werden.

Bei Attentat schwer verletzt

"Ich will nicht zu viel versprechen, aber wir schreiben Geschichte", sagte Charr dem Express: "Fünf Monate nach einer Hüft-OP ein WM-Kampf - das hat es so noch nicht gegeben." Der "Diamond Boy" hatte sich auf beiden Seiten ein neues Hüftgelenk einsetzen lassen. Vor zwei Jahren war Charr bei einem Attentat in einem Essener Imbiss mit einem Bauchschuss schwer verletzt worden. 

Möglich wurde der Kampf nur, weil der für Juni angesetzte WM-Kampf zwischen US-Oldie Shannon Briggs (45) und Fres Oquendo (44) aus Puerto Rico platzte, nachdem Briggs in der Vorbereitung des Dopings überführt wurde.

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