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Kevin Owens machte sich bei WWE SmackDown Live selbst zum Ringrichter © WWE 2017 All Rights Reserved

München - Shinsuke Nakamura bekommt bei WWE SmackDown Live Konkurrenz im Kampf um Jinder Mahals World Title. Kevin Owens macht sich selbst zum Unparteiischen.

Beide wurden von Jinder Mahal um den World Title betrogen, nun kämpfen sie aus, wer ihn als nächstes herausfordern darf.

Bei der Wrestling-Show WWE SmackDown Live enterte neben Shinsuke Nakamura auch Ex-Champion Randy Orton wieder das Titelrennen, beide treffen kommende Woche aufeinander, der Gewinner bekommt ein Match gegen Mahal, in dem der Gürtel auf dem Spiel steht. Im Hauptkampf diese Woche waren Orton und Nakamura noch Parter, trafen auf Mahal und Ortons aktuellen Fehdengegner Rusev.

Schon zu Beginn der Show kam Orton Nakamura zu Hilfe, als der sich mit Mahal und den Singh Brothers anlegte und in Unterzahl verprügelt wurde, Rusev kam Mahal zu Hilfe, was der Anheizer für das Showfinale war (SPORT1 erklärt: So funktioniert die Showkampf-Liga WWE).

Dort besiegten die beiden ihre Gegner, nachdem Nakamura Rusev mit dem Kinshasa pinnte. Hinterher überraschte Orton Nakamura mit seiner Spezialaktion, dem RKO - das übliche Warnsignal, dass er die Aktion jederzeit aus dem Ärmel schütteln kann.

Kevin Owens macht sich zum Ringrichter

Die zweite große Entwicklung des Abends: Kevin Owens, seit vergangener Woche nicht mehr im US-Titelrennen, begibt sich auf einen Rachefeldzug gegen SmackDown-Chef Shane McMahon.

McMahon hatte vergangene Woche in Owens' Titelmatch gegen AJ Styles eingegriffen, als klar wurde, dass der von Owens ausgewählte Gastringrichter Baron Corbin parteiisch agierte. McMahon gab am Ende selbst den Unparteiischen - was Owens rasend machte.

Owens wies darauf hin, dass McMahon die vorher festgelegten Regeln gebrochen habe, seine Show sei nicht das "Land of Opportunity", sie sei Shane McMahons Ego-Show.

McMahon kam zum Ring, erklärte sich kurz und forderte Owens dann auf, den Ring zu verlassen. Der fügte sich nicht, blieb für das kommende Match seines alten Rivalen Sami Zayn in der Nähe und mischte sich dann auf ungewöhnliche Weise ein.

Owens ging auf den Ringrichter des Matches los, zog ihm sein Shirt aus und es selbst an. Dann ernannte er sich kurzerhand selbst zum Ringrichter des Matches, attackierte Zayn mit der Popup Powerbomb und erklärte English schließlich zum Sieger. McMahon stellte später klar, dass dieses Ergebnis nicht zähle.

Weitere Highlights:

- Shelton Benjamin feierte sein Ring-Comeback an der Seite seines neuen Partners Chad Gable. Der Veteran trat mit dem Jungstar gegen The Ascension an und sorgte mit einer Facebuster-Variation für den Sieg.

- AJ Styles rief eine Neuauflage der US Title Open Challenge aus. Tye Dillinger und Baron Corbin balgten sich im Einmarschbereich darum, wer sie beantworten würde - Dillinger nach einigem Hin und Her den Ring als Erster betreten. Styles brachte ihn schnell mit dem Calf Crusher zur Aufgabe.

- Der vergangene Woche debütierte "Glorious" Bobby Roode legte nach seinem Premierensieg gegen Aiden English nach: Auch Mike Kanellis wurde mit dem Glorious DDT klar abgefertigt.

- Die Tag Team Champions Jimmy und Jey Uso besiegten Big E und Kofi Kingston von The New Day (der verletzte Xavier Woods kam mit einer Knieschiene) in einem Match, in dem es zwar nicht um den Titel ging - aber darum, wer die Matchklausel eines kommenden Titelmatches festlegen darf.

Die Ergebnisse von WWE SmackDown Live:

Chad Gable & Shelton Benjamin besiegen The Ascension
WWE United States Title Match: AJ Styles (c) besiegt Tye Dillinger
Bobby Roode besiegt Mike Kanellis
Aiden English vs Sami Zayn - No Contest
Non Title Match: The Usos besiegen The New Day
Tamina besiegt eine lokale Wrestlerin
Randy Orton & Shinsuke Nakamura besiegen Jinder Mahal & Rusev

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