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Robert Harting landet trotz des Sieges in Brüssel nur auf Platz 2 der Gesamtwertung
Robert Harting landet trotz des Sieges in Brüssel nur auf Platz 2 der Gesamtwertung

Robert Harting hat den Leichtathletik-Weltverband IAAF zum seine Abnominierung bei der Wahl zum "Leichtathleten des Jahres" gebeten.

Der Diskus-Olympiasieger begründete seine Entscheidung mit der Nominierung des überführten Dopingsünders Justin Gatlin.

"Ich bitte die IAAF, mich von der Liste zu streichen. Zwar finde ich die Nominierung als solche toll. Dennoch stehe ich zusammen mit einem ehemaligen Dopingsünder zur Wahl - und das ist für mich der Grund auf den Verzicht", sagte der 29-Jährige dem "Spiegel".

Gatlin war vom Weltverband der Leichtathletik von 2006 bis 2010 wegen Doping gesperrt worden.

Für Harting ist die Nominierung des US-Sprinters deshalb eine Frechheit: "Das ist nicht nur für mich, sondern für meine Fans eine Beleidigung."

Die IAAF solle Ehrlichkeit in ihr Bewertungsschema aufnehmen, da er selbst alles mit tiefster Ehrlichkeit getan habe.

"Wenn der IAAF dieser Unterschied nichts bedeutet, dann sollte sie es lassen. Ich bitte offiziell um Abnominierung", erklärte Harting.

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