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Robert Harting laboriert momentan an einem Kreuzbandriss

Nach der Diskussion um die Nominierung des ehemaligen Dopingsünders Justin Gatlin zur Wahl des Leichtathleten des Jahres haben es weder Kritiker Robert Harting noch der amerikanische Sprintstar selbst unter die drei Finalisten geschafft.

Wie der Weltverband IAAF am Freitag mitteilte, entscheidet sich die Wahl zwischen Hochspringer Mutaz Essa Barshim (Katar), Marathon-Weltrekordler Dennis Kimetto (Kenia) und Stabhochsprung-Olympiasieger Renaud Lavillenie (Frankreich).

Diskus-Olympiasieger Harting stand ebenso wie Gatlin und acht weitere Athleten auf der ersten Nominierungsliste. Weil der US-Sprinter von 2006 bis 2010 wegen Dopings gesperrt war, wollte der Dreifach-Weltmeister und Europameister Harting von der Liste gestrichen werden.

Athen-Olympiasieger Gatlin, mit 9,77 Sekunden über 100 m schnellster Sprinter in diesem Jahr, ist in seiner Karriere mehrfach des Dopings überführt worden und nur knapp einer lebenslangen Sperre entgangen.

Nach vierjähriger Zwangspause darf der heute 32-Jährige seit 2010 wieder starten - und läuft schneller als je zuvor.

Bislang war noch kein Deutscher Leichtathlet des Jahres.

Die Gewinner werden am 21. November während der IAAF-Gala in Monaco gekürt.

Bei den Frauen stehen Kugelstoß-Olympiasiegerin Valerie Adams (Neuseeland), Hallen-Weltmeisterin Genzebe Dibaba (Äthiopien/3000m) und Doppel-Europameisterin Dafne Schippers (Niederlande/100m, 200m) zur Wahl.

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