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Markus Rehm darf seinen Titel behalten

Weitsprung-Paralympicssieger Markus Rehm (26) hat die Anerkennung seines deutschen Meistertitels bei den Nichtbehinderten durch den Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) begrüßt.

"Ich freue mich über die Nachricht", sagte der 26-Jährige.

Am Montagmittag hatte der DLV bekannt gegeben, dass der unterschenkelamputierte Athlet seinen im Juli errungenen Titel behalten darf, weil der Nachweis eines möglichen Vorteils durch seine Prothese nicht zweifelsfrei erbracht werden könne.

Auch mit der Entscheidung, dass bis zur endgültigen Klärung Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam starten, aber nicht gemeinsam gewertet werden dürfen, zeigte sich Rehm zufrieden.

"Solange noch keine Klarheit herrscht, finde ich es völlig in Ordnung. Ich möchte nicht gewinnen, wenn ich einen Vorteil habe", betonte er: "Es wäre toll, wenn ich weiter bei den Wettbewerben mitmachen könnte."

Unter anderem hatte Rehm auch beim diesjährigen ISTAF in Berlin mit den nichtbehinderten Athleten einen gemeinsamen Wettkampf absolviert, war aber getrennt gewertet worden.

Gleichzeitig betonte Rehm aber auch, dass er weitere Untersuchungen befürworten würde: "Mich interessiert es wirklich, wie es ist."

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