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Mit Lebensgefährte Steffen Fichtner hat die frühere Sportlerin des Jahres ihrer ostdeutschen Heimat in Gera den Rücken gekehrt, pendelt zuletzt zwischen Aachen und Lebensmittelpunkt Karlsruhe, wo sie bei einer Krankenkasse beschäftigt ist und als Repräsentantin für Sport, Bewegung, Ernährung und betriebliches Gesundheitsmanagement auftritt. Ab und an ist auch Drechslers Rat als TV-Expertin gefragt

Die Olympiasiegerinnen Marita Koch und Heike Drechsler sind als erste Deutsche in die Hall of Fame des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF aufgenommen worden.

Dies gab die IAAF am Dienstag bekannt.

Insgesamt werden 2014 zwölf Athleten, die bei der IAAF-Gala am 21. November in Monaco geehrt werden, in die Ruhmeshalle aufgenommen.

Koch (57) gewann bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau für die DDR die Goldmedaille über 400 m und hält noch immer den Weltrekord über diese Distanz (47,60 Sekunden) sowie den Europarekord über 200 m.

Zudem zählen drei Weltmeistertitel zu ihrer Trophäensammlung.

Insgesamt stellte Koch in ihrer Karriere 16 Weltrekorde auf.

Die 49 Jahre alte Drechsler krönte sich 1992 in Barcelona und 2000 in Sydney zur Olympiasiegerin im Weitsprung und triumphierte bei zwei Weltmeisterschaften.

In die 2012 gegründete Hall of Fame der IAAF werden seit mindestens zehn Jahren nicht mehr aktive Leichtathleten aufgenommen, die sich in ihrer Karriere durch besondere Leistungen hervorgetan haben.

Die Aufnahme gilt als höchste Auszeichnung des internationalen Leichtathletikverbandes.

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