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Sebastian Coe ist seit 2007 Vizepräsident des Leichtathletik-Weltverbands IAAF

Sebastian Coe hat die nicht unumstrittene Vergabe der Leichtathletik-WM 2019 nach Katar verteidigt.

"Wenn eine Stadt die Fernsehübertragung zusagt, ein Sponsorpaket beibringen will und mittels der Weltmeisterschaft in den Weltsport investieren will, sollten wir das begrüßen", sagte der Vizepräsident des Weltverbandes IAAF der "FAZ":

"Das ist eine Investition in unseren Sport und wird sich auf viele Bereiche auswirken: Leichtathletik für Kinder, auf unsere Fähigkeit, weltweit zu wachsen."

Katar hatte sich in der vergangenen Woche gegen Barcelona und Eugene/USA durchgesetzt und damit ein weiteres sportliches Großereignis ins kleine Emirat geholt.

Die Mitbewerber hatten Kritik an den Bewerbungspraktiken der Kataris geübt. So hatte der Emir zu den versprochenen Investitionen weitere 37 Millionen Dollar Sponsorgeld sowie den Bau von Laufbahnen in aller Welt versprochen.

Laut dem britischen Olympiasieger Coe, der im kommenden Jahr IAAF-Präsident werden will, sei bei der Vergabe alles korrekt abgelaufen: "Dies ist ein Wettbewerb. Keines dieser Gebote hat gegen Regeln verstoßen."

Zudem sei Doha aus der Abstimmung nicht etwa allein wegen der versprochenen Investitionen als Sieger hervorgegangen: "Nicht im entferntesten war Geld allein der ausschlaggebende Faktor."

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