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Doping (Symbolbild)
Der russische Leichtathletik-Verband wehrt sich gegen Dopingvorwürfe © Getty Images

Der russische Leichtathletik-Verband erwägt rechtliche Schritte nach Ausstrahlung einer ARD-Reportage über staatlich unterstütztes Doping und massive Korruption im russischen Sport. Das teilte der Verband am Samstag mit.

Die in der Dokumentation "Geheimsache Doping: Wie Russland seine Sieger macht" des Reporters Hajo Seppelt erhobenen Vorwürfe nannte der Verband "verleumderische Anschuldigungen".

Innerhalb des Verbandes betrachte man den Film als "Provokation mit dem Ziel, den russischen Sport zu schwächen", ließ Verbandspräsident Walentin Balachnitschew mitteilen, man prüfe derzeit alle juristischen Optionen zur Verteidigung, "inklusive rechtlicher Schritte gegen die verleumderischen Anschuldigungen".

Der Report war am vergangenen Mittwoch im Ersten ausgestrahlt worden und hatte nach Kronzeugenaussagen von Julia Stepanowa, derzeit wegen Dopings gesperrte 800-m-Läuferin, und ihrem Mann Witali Stepanow, zwischen 2008 und 2011 Mitarbeiter der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA, die Sportwelt erschüttert.

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