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Raphael Holzdeppe war "ein bisschen nervös"
Raphael Holzdeppe verpasst die Norm für die Hallen-EM © Getty Images

Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe hat seine letzte Chance auf die Teilnahme an der Hallen-EM in Prag Anfang März nicht nutzen können.

Der 25-Jährige scheiterte bei den deutschen Meisterschaften in Karlsruhe dreimal an seiner Einstiegshöhe von 5,35 Metern und leistet sich damit einen "Salto nullo".

Für die Qualifikation hätte Holzdeppe die Norm von 5,65 m überspringen müssen.

"Im Moment ist einfach leider irgendwie der Wurm drin", sagte Holzdeppe, der bei allen drei Versuchen durchgelaufen war: "Natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht, aber nicht völlig frustriert. Wir sind auf dem richtigen Weg. Ich denke, bis zum Sommer wird es wieder passen."

Nach langen Verletzungsproblemen und Formschwäche hatte Holzdeppe versucht, wieder an alte Leistungen heranzukommen - bislang ohne Erfolg.

5,60 Meter stehen in dieser Hallensaison für ihn zu Buche - fünf Zentimeter zu wenig.

Enttäuscht und kopfschüttelnd verließ Holzdeppe nach seinem letzten Versuch die Stabhochsprung-Matte.

Die aufmunternden Schulterklopfer seiner Konkurrenten vor dem Wettkampf hatten genauso wenig genutzt wie die Anfeuerung des Karlsruher Publikums.

Es gewann der Leverkusener Tobias Scherbarth vor seinem Vereinskollegen Carlo Paech. Beide hatten schon zuvor die Norm erfüllt.

Der Olympia-Zweite Björn Otto (Köln) und Titelverteidiger Malte Mohr (Wattenscheid) waren verletzungsbedingt nicht am Start.

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