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Andrei Rusawin ist nicht der erste russische Leichtathlet, der wegen Dopings gesperrt wird
Andrei Rusawin ist nicht der erste russische Leichtathlet, der wegen Dopings gesperrt wird © Getty Images

Der russische Weltklassegeher Andrei Rusawin ist von seinem nationalen Leichtathletik-Verband wegen Unregelmäßigkeiten in seinem biologischen Pass für 30 Monate gesperrt worden. Wie der Verband auf seiner offiziellen Seite bekannt gab, tritt die Suspendierung für den 28-Jährigen rückwirkend zum 9. Oktober 2014 in Kraft.

Alle Ergebnisse von Rusawin, ehemaliger russischer Meister über 20 km, zwischen dem 18. Dezember 2011 und 18. Februar 2012 sowie zwischen dem 13. September und 13. November 2013 werden gestrichen.

An jenem 18. Februar 2012 hatte Rusawin in Sotschi in 1:17:47 Stunden seine persönliche Bestzeit erzielt und damit den damals gültigen Weltrekord seines Landsmannes Wladimir Kanykin (1:17:16) knapp verpasst. Mit dieser Leistung war Rusawin die Nummer 16 der "ewigen" Weltbestenliste.

Bereits im Januar 2015 waren fünf russische Top-Geher, darunter die Olympiasieger Waleri Bortschin, Sergej Kirdjapkin und Olga Kaniskina, wegen Dopings zu Sperren zwischen 38 Monaten und lebenslänglich verurteilt worden. Im Zuge der Doping-Enthüllungen in der russischen Leichtathletik war Mitte Februar Verbandspräsident Walentin Balachnitschew zurückgetreten.

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