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David Storl verteidigt bei der Leichtathletik-EM in Zürich seinen Titel im Kugelstoßen. Mit einer Weite von 21,41 Metern lässt er die Konkurrenz hinter sich und holt so die erste von vier deutschen Goldmedaillen
David Storl schaffte souverän den Einzug ins Finale der Hallen-EM © getty

Kugelstoß-Weltmeister David Storl geht bei der Hallen-EM in Prag als Top-Favorit auf Gold ins Finale am Freitag. Der 24-Jährige aus Leipzig stieß in der Qualifikation im ersten Versuch mit 21,23 Meter weiter als alle anderen 32 Teilnehmer und untermauerte die Ansprüche auf seinen ersten internationalen Titel in der Halle.

"Das war ein guter Start, langsam kommt die Form", sagte Storl, der mit seiner Vorleistung von 21,26 m von den deutschen Meisterschaften in Karlsruhe die europäische Jahres-Bestenliste anführt: "Am Freitag gehe ich auf Angriff, in die Nähe von 21,50 m soll es schon gehen."

Tobias Dahm erreichte mit persönlicher Bestleistung von 19,97 m ebenfalls das Finale, Christian Jagusch (Neubrandenburg/19,11) muss dagegen am Freitag zuschauen.  

Bei den Frauen schaffte die deutsche Vizemeisterin Denise Hinrichs (Wattenscheid) mit 16,78 Meter mit drei Zentimetern Vorsprung als Achtplatzierte die Qualifikation für den Endkampf am Samstag. Die deutsche Titelträgerin Lena Urbaniak schied mit 16,49 Metern aus.

Bei den Weitspringern gelang nur dem deutschen Meister Alyn Camara (Leverkusen) mit 7,79 Metern (Platz sieben) der Sprung ins Finale der besten acht am Freitag. Max Heß (Chemnitz/7,71) und Julian Howard (Karlsruhe/7,65) scheiterten.

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