vergrößernverkleinern
Antje Möldner-Schmidt-ATHLETICS-EURO-2014
Antje Möldner-Schmidt ist für die Anlegung eines internationalen Fonds für betrogene Athleten © Getty Images

Nach der Dopingsperre für die Ukrainerin Swetlana Schmidt könnten die Hindernis-Läuferinnen Antje Möldner-Schmidt (30) und Gesa Felicitas Krause (22) nachträglich Silber und Bronze für die Europameisterschaft 2012 erhalten.

Schmidt wurde wegen Unregelmäßigkeiten in ihrem biologischen Pass vom Leichtathletik-Weltverband IAAF für vier Jahre gesperrt, zudem sollen ihre Ergebnisse rückwirkend ab dem 8. März 2012 gestrichen werden.

Schmidt kann gegen die Entscheidung noch Rechtsmittel einlegen.

Möldner-Schmidt fordert für Fälle wie diesen unterdessen einen internationalen Fonds für betrogene Athleten, um entgangene Prämien und höhere Startgelder im Nachhinein auszugleichen.

"Der finanzielle Schaden, der mir entstanden ist, ist nicht mehr gutzumachen", sagte die amtierende Europameisterin gegenüber leichtathletik.de.

Der Fonds könnte bei "Dopingvergehen durch den betroffenen Verband mit Strafzahlungen gefüttert" werden. In der Leichtathletik werden Athleten aufgrund von Dopingsperren öfter Medaillen erst im Nachhinein zugesprochen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel