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Kai Kazmirek zeigte im Hochsprung eine starke Leistung
Kai Kazmirek zeigte im Hochsprung eine starke Leistung © Getty Images

In Abwesenheit von Olympiasieger und Weltmeister Ashton Eaton (USA/Rückenbeschwerden) haben die deutschen Zehnkämpfer am ersten Tag des traditionellen Mehrkampf-Meetings in Götzis/Österreich einen starken Eindruck hinterlassen.

Nach fünf Disziplinen führte Kai Kazmirek mit 4409 Punkten vor dem US-Amerikaner Jeremy Taiwo (4388).

Dahinter folgten Rico Freimuth mit 4331 Punkten und Vize-Weltmeister Michael Schrader (Dreieich/4303) in dessen erstem Wettkampf seit der WM 2013 in Moskau. Der Olympiasechste Freimuth glänzte zudem mit persönlicher Bestweite von 15,47 m im Kugelstoßen.

Kazmirek, nach drei Disziplinen noch Sechster, schob sich mit einem starken Hochsprung (2,09 m) und der schnellsten Zeit über 400 Meter an die Spitze der Konkurrenz.

Bei den Siebenkämpferinnen belegte die EM-Vierte Carolin Schäfer nach vier Disziplinen den vierten Rang (3879 Punkte), in Führung lag die kanadische Vize-Weltmeisterin Brianne Theisen-Eaton (Kanada/4031).

Claudia Rath (3696) verbesserte sich nach schwachem Start immerhin noch auf Rang 13 und lag damit direkt vor Cindy Roleder (3669).

Olympiasiegerin Jessica Ennis-Hill (29, Großbritannien) präsentierte sich bei ihrem Comeback nach Babypause und Verletzungsproblemen stark: In ihrem ersten Siebenkampf seit ihrem Gold von London 2012 (1029 Tage) belegte sie im Zwischenklassement den dritten Platz (3928).

Für die Deutschen geht es bei dem bis Sonntag dauernden Meeting im Mehrkampf-Mekka um die erste Qualifikation für die WM in Peking (22. bis 30. August).

Die endgültige Entscheidung fällt Ende Juni in Ratingen. Die Normen liegen bei 8150 Punkten (Männer) und 6150 Punkten (Frauen).

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