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Christina Schwanitz war in Oslo nicht zu bezwingen
Christina Schwanitz war in Oslo nicht zu bezwingen © Getty Images

Kugelstoß-Vizeweltmeisterin Christina Schwanitz hat ihre Erfolgsserie auch beim Diamond-League-Meeting in Oslo fortgesetzt.

Vier Tage nach ihrem Sieg in Birmingham gewann die 29-Jährige am Donnerstag auch den Wettkampf in der norwegischen Hauptstadt. Schwanitz kam gleich im ersten Versuch auf die Siegweite von 20,14 m und knackte damit erneut die 20-Meter-Marke.

Hinter ihrer im Mai aufgestellten Weltjahresbestleistung (20,77 m) blieb sie allerdings deutlich zurück.

Schwanitz' Erfolg in Oslo war ungefährdet. Die US-Amerikanerinnen Michelle Carter (19,20 m) und Brittany Smith (18, 93 m) auf den Plätzen reichten mit ihren Leistungen nicht an die deutsche Vize-Weltmeisterin heran.

Schwanitz baute durch den Sieg auch ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus.

Weltmeisterin Christina Obergföll, die Ende Mai in Eugene/Oregon ihren ersten Sieg nach ihrer Babypause gefeiert hatte, enttäuschte als Siebte.

Die 33-Jährige aus Offenburg brachte es lediglich auf 60,88 m und lag damit deutlich hinter der siegreichen Israelin Marhartya Dorozhon, die eine persönliche Bestleistung von 64,56 m
aufstellte.

Olympiasiegerin Barbora Spotakova (Tschechien/64,10) wurde Dritte.

Diskuswerfer Christoph Harting hat bei seiner Diamond-League-Premiere das Podium derweil nur knapp verfehlt. Der 25 Jahre alte Bruder von Olympiasieger Robert Harting kam auf 62,19 m und belegte den undankbaren vierten Platz.

Harting fehlten 13 cm auf den polnischen Dauerrivalen seines Bruders, Piotr Malachowski, sowie Erik Cadee aus den Niederlanden (beide 62,32). Der Sieg ging an den Polen Robert Urbanek (63,85).

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