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Silke Spiegelburg
Stabhochspringerin Silke Spiegelburg musste sich mit 4,51 Meter mit Platz vier zufrieden geben © Getty Images

Beim Meeting der Diamond League in Stockholm enttäuschen die deutschen Leichtathleten. Stabhochspringerin Spiegelburg enttäuscht, einzig Kugelstoßerin Schwanitz überzeugt.

Bei den deutschen Leichtathletinnen herrscht drei Wochen vor den Weltmeisterschaften in Peking (22. bis 30. August) noch Steigerungspotenzial.

In Stockholm sorgte beim letzten Diamond-League-Meeting vor dem Saisonhöhepunkt einzig Kugelstoß-Europameisterin Christina Schwanitz für ein Top-Ergebnis.

Die deutsche Stabhochsprung-Rekordhalterin Silke Spiegelburg blieb am Donnerstag mit 4,61 m hinter den Erwartungen zurück und musste sich beim Sieg der Kubanerin Yarisley Silva (4, 81) mit dem vierten Platz begnügen.

Die 29-Jährige, die sich im vergangenen Jahr einer Fuß-OP unterziehen musste, verpasste ihren Saisonbestwert (4,75 m) und die deutsche Bestmarke aus dem Jahr 2012 (4,82 m) deutlich.

Auch für Dreispringerin Jenny Elbe reichte es mit 13, 90 m nur zum vierten Platz. Der Sieg ging an Caterine Ibarguen (14,69). Für die kolumbianische Weltmeisterin war es der 28. Sieg in Serie. Speerwerferin Linda Stahl wurde mit 64,02 m Dritte, für Katharina Molitor (60,52) reichte es lediglich zum siebten Rang. Der Sieg ging an Barbora Spotakova aus Tschechien (65, 66).

Im Weitsprung sorgte Xenia Stolz für das beste deutsche Ergebnis. Mit 6,49 m belegte sie den dritten Platz. Fünfte beim Sieg der Slowakin Jana Veldakova (6,60 m) wurde Melanie Bauschke. Sie erreichte 6,35 m.

Bereits am Mittwoch hatte Schwanitz ihre herausragende Form unter Beweis gestellt. Die 29-Jährige vom LV Erzgebirge siegte mit einer Weite von 20,13 m und ist nach dem vierten Sieg in der laufenden Diamond-League-Saison in der Gesamtwertung nicht mehr einzuholen.

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