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Robin Schembera
Robin Schembera ist dreimaliger deutscher Meister über 800 m © Getty Images

Mit Robert Harting und weiteren deutschen Leichtathleten kritisiert 800-m-Läufer Robin Schembera die IAAF scharf. Er freut sich über den folgenden Zuspruch der Kollegen.

800-m-Läufer Robin Schembera wertet das Youtube-Video, mit dem er an der Seite von Diskus-Olympiasieger Robert Harting auf Konfrontationskurs zum Weltverband IAAF gegangen ist, als Erfolg.

"Wir haben damit eine Diskussion gestartet, den Leuten mitgeteilt: 'Hallo! Wir Sportler haben auch eine Meinung'", sagte Schembera am Rande der Leichtathletik-WM in Peking.

Schembera und weitere deutsche Spitzenathleten hatten unter Federführung von Harting und dessen Freundin Julia Fischer einen Youtube-Clip verbreitet, in dem sie den Verband angesichts der neuen Doping- und Vertuschungs-Berichte scharf kritisierten.

"Liebe IAAF, wir können euch nicht mehr trauen. Ihr zerstört unseren Sport, und deshalb müssen wir handeln", heißt es da auf Englisch. Schembera hatte ein Plakat mit dem Satz gezeigt: "Ich will gegen saubere Athleten laufen, nicht gegen Monster."

In Peking, so Schembera, habe er viel Zuspruch und positive Reaktionen von Kollegen und Gegner aus seiner Disziplin auf das Video bekommen. 

"Manchmal kam aber auch Lob von 800-m-Läufern, bei denen ich dachte: 'Na ja, ob gerade du unser Video jetzt wirklich gut findest? Zu manchen passte es nicht", sagte Schembera, der bei der WM im Vorlauf scheiterte. 

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