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Julius Yego gewann für Kenia Gold im Speerwerfen
Julius Yego gewann für Kenia Gold im Speerwerfen © Getty Images

Die unter Doping-Generalverdacht stehenden Kenianer landen im Medaillenspiegel erstmals auf Rang eins. Bei der WM in Peking überzeugen nicht nur die Langstreckenläufer.

Die unter Doping-Generalverdacht stehenden Kenianer lagen in Peking erstmals bei einer Leichtathletik-WM im Medaillenspiegel ganz vorne. Mit siebenmal Gold, sechsmal Silber und dreimal Bronze verwiesen die Ostafrikaner als erfolgreichste Nation Jamaika (7-2-3) und die sonst so erfolgsverwöhnten USA (6-6-6) auf die Plätze.

Die Kenianer präsentierten sich in China von den jüngsten Dopingvorwürfen und den zwei positiven Tests von Joyce Zakary (400 m) und Koki Manunga (400 m Hürden) gänzlich unbeeindruckt. Neben den traditionell starken Langstreckenläufern holten erstmals in der WM-Geschichte auch Julius Yego im Speerwurf und Nicholas Bett über 400 m Hürden Gold.

Bisher war Rang drei im Medaillenspiegel dreimal (2007, 2001 und 2013) das beste Mannschaftsergebnis für Kenia. Deutschland belegte mit zweimal Gold sowie je dreimal Silber und Bronze gemeinsam mit Kanada den siebten Platz. Russland, bei der Heim-WM vor zwei Jahren in Moskau noch ganz vorn, landete dieses Mal nur auf Platz neun (2-1-1).

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