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Fabienne Kohlmann
Fabienne Kohlmann ist mit ihrer Leistung sichtlich zufrieden © Getty Images

Fabienne Kohlmann und Christina Hering haben bei der Leichtathletik-WM in Peking das Halbfinale über 800 m erreicht (Die Leichtathletik-WM - täglich im LIVETICKER).

Die deutsche Meisterin Kohlmann gewann ihren Vorlauf in 2:01,42 Minuten. Vizemeisterin Hering wurde zwar in ihrem Rennen nur Fünfte, schaffte aber in 2:00,36 Minuten über die Zeitregel den Einzug in die Vorschlussrunde am Donnerstag (14.15 Uhr).

Auch die südafrikanische Ex-Weltmeisterin Caster Semenya erreichte die nächste Runde, kam mit etwas Mühe in ihrem Vorlauf in 1:59,59 Minuten auf Platz drei. Die 24-Jährige war nach erneuten Knieproblemen erst im letzten Moment auf den WM-Zug aufgesprungen. Wegen der Verletzung hatte sie schon die Titelkämpfe 2013 in Moskau verpasst.

Semenya war 2009 bei ihrem WM-Sieg in Berlin ins Rampenlicht gelaufen. Ihr Sieg wurde seinerzeit von dem Vorwurf überschattet, sie sei ein Mann.

Semenya musste sich einem Geschlechtstest sowie einer Hormonbehandlung unterziehen und gewann nach einjähriger Zwangspause bei der WM 2011 in Daegu Silber. Auch bei den Olympischen Spielen in London 2012 holte sie Silber (Alle Ergebnisse der Leichtathletik-WM im Überblick).

Olympiasiegerin Maria Sawinowa ist in Peking nicht dabei, der Russin droht wegen angeblichen Dopingmissbrauchs eine vierjährige Sperre. Laut den jüngsten ARD-Enthüllungen wurde bei den russischen 800-m-Läuferinnen in besonders hohem Maße manipuliert.

Nur eine Starterin des Landes war über die einstige Paradestrecke in Peking am Start, nachdem die belasteten Athletinnen aussortiert worden waren. Jewgenija Subbotina schied sang- und klanglos aus.

Vorlaufschnellste war die weißrussische Europameisterin Maryna Arzamassawa in 1:58,69 Minuten, Titelverteidigerin Eunice Sum (Kenia) gewann ihr Rennen ebenfalls (1:59,67).

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