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IOC-Boss Thomas Bach ist seit 2013 im Amt
IOC-Boss Thomas Bach ist seit 2013 im Amt © Getty Images

IOC-Präsident Thomas Bach hat den russischen Doping-Skandal als "traurig und schockierend" bezeichnet, hält aber den neuen IAAF-Präsidenten Sebastian Coe für den richtigen Mann, um in der Leichtathletik aufzuräumen.

Dies äußerte der 61-Jährige am Mittwochnachmittag in einem Pressegespräch in Lausanne.  

"Ich hätte mir niemals vorgestellt, dass in einem internationalen Verband Geld von Athleten gefordert werden könnte, um Testergebnisse zu manipulieren", sagte Bach.

Der oberste Olympionike stellte harte Strafen für überführte Täter in Aussicht: "Medaillen könnten aberkannt und neu vergeben, Sportler und Athleten bestraft und von der IAAF ausgeschlossen werden."

Im Mittelpunkt des Dopingskandals steht Lamine Diack. Der frühere Präsident des Weltverbandes soll über eine Million Euro Schmiergelder kassiert haben, um positive Dopingproben russischer Athleten zu vertuschen.

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