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Die Russin Maria  Sawinowa steht unter Verdacht des systematischen Dopings
Die Russin Maria Sawinowa steht unter Verdacht des systematischen Dopings © Getty Images

Der Trainer von Olympiasiegerin Maria Sawinowa bestreitet Doping seiner Athletin. Die Russin habe keine unerlaubten Mittel benutzt und auch kein Geld bezahlt.

Der Trainer der des systematischen Dopings beschuldigten 800-m-Olympiasiegerin Maria Sawinowa hat die schweren Vorwürfe gegen seinen Schützling strikt zurückgewiesen.

"Wir haben kein Geld bezahlt und keine unerlaubten Mittel benutzt. Vor dem Film der ARD hat niemand Maria beschuldigt. Sie hatte viele negative Dopingtests", sagte Wladimir Kasarin der russischen Zeitung Sport-Express.

Kasarin bekräftigte, dass sich Maria Sawinowa auf die kommende Saison vorbereite und sie nach ihrer Mutterschaftspause gerne an den Olympischen Spielen 2016 in Rio teilnehmen wolle.

Maria Sawinowa soll laut einer unabhängigen Untersuchungskommission der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA lebenslang gesperrt werden. Diese Empfehlung sprach der Kommissionsvorsitzende Richard Pound am Montag in Genf aus.

Neben Sawinowa sollen vier weitere russische Athleten wegen systematischen Dopings lebenslang gesperrt werden. Darunter befindet sich auch Jekaterina Poistogowa, die in London Bronze über 800 m gewonnen hatte.

Der russischen Leichtathletik wird systematisches Doping vorgeworfen. Demnach sollen die Olympischen Spiele in London sabotiert worden sein, weil Dopingvergehen im Vorfeld der Wettbewerbe vom russischen Verband ARAF nicht sanktioniert worden seien.

Die Kommission forderte den Ausschluss russischer Leichtathleten von Olympia in Rio 2016.

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