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IAAF
Die IAAF sieht sich im Zuge des Doping-Skandals zahlreicher Anschuldigungen ausgesetzt © Getty Images

Die WADA-Untersuchungskommission bezichtigt die IAAF der Unfähigkeit und Korruption. Der Leichtathletik-Weltverband habe nichts im Doping-Skandal unternommen.

Die unabhängige WADA-Untersuchungskommission hat dem Leichtathletik-Weltverband Unfähigkeit im grassierenden Doping-Skandal vorgeworfen.

Korruption sei "in der Organisation verwurzelt", zudem habe die IAAF zu wenig unternommen, um es "mit zahlreichen Ländern - darunter auch Russland" im Anti-Doping-Kampf aufzunehmen. Das geht aus dem zweiten Teils des WADA-Untersuchungsberichts zum Doping- und Korruptionsskandal in der internationalen Leichtathletik hervor.

Die Kommission attestierte der IAAF einen "kompletten Zusammenbruch" ihrer Führungsstrukturen." Für die dubiosen Vorgänge rund um den ehemaligen Präsidenten Lamine Diack könne "keine kleine Zahl von Tätern verantwortlich gemacht werden".

Dies hatte die IAAF zuletzt immer behauptet.

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