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Clemens Prokop ist Präsident des DLV
Clemens Prokop sieht das Anti-Doping-Gesetz als "weltweites Vorbild" © Getty Images

Der Präsident des deutschen Leichtathletik-Verbandes preist das jüngst in Kraft getretene Anti-Doping-Gesetz. Es sei "Insturment, das für die Glaubwürdigkeit des Sports kämpft".

Das seit dem 1. Januar in Deutschland geltende Anti-Doping-Gesetz ist ein "weltweites Vorbild".

Diese Meinung vertrat Clemens Prokop, der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 1/Regionalnachrichten Niederbayern/Oberpfalz).

Das Gesetz sei "ein Instrument, das für die Glaubwürdigkeit des Sports kämpft", und diene "dem Schutz der Sportler und des Sports".

Das Anti-Doping-Gesetz ist ein Novum, erstmals droht der Staat dopenden Sportlern Haftstrafen bis zu drei Jahren an. Hintermänner müssen in besonders schweren Fällen sogar mit bis zu zehn Jahren Haft rechnen. Der Bundestag hatte das Anti-Doping-Gesetz im November 2015 gegen erbitterten Widerstand aus großen Teilen des organisierten Sports verabschiedet.

Lediglich die Fachverbände für Leichtathletik, Tischtennis und Triathlon sprachen sich grundsätzlich für das Gesetz aus.

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