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Freude pur: Sosthene Moguenara sichert sich einen Platz auf der ewigen deutschen Bestenliste © Imago

Sosthene Moguenara sichert sich beim Leichtathletik-Meeting in Weinheim einen Platz in der ewigen deutschen Bestenliste. Alexandra Wester hat das Nachsehen.

Weitspringerin Sosthene Moguenara hat beim Leichtathletik-Meeting für einen Paukenschlag gesorgt. Die 26-Jährige flog bei regulärem Rückendwind (+1,6 m/s) auf sensationelle 7,16 m und damit auf Platz drei der "ewigen" deutschen Bestenliste.

Weiter sprangen bislang nur Olympiasiegerin Heike Drechsler (Bestleistung 7,48 m/1988 und 1992) sowie die damalige DDR-Athletin Helga Radtke (7,21/1984).

"Es wird einige Tage dauern, bis ich begriffen habe, was mir gelungen ist", sagte Moguenara dem Mannheimer Morgen: "Das ist noch gar nicht in meinem Kopf angekommen. Eigentlich hatte ich hier mit 6,80 und 6,90 m gerechnet und hätte mir so einen Sprung lieber für eine große Meisterschaft aufgehoben. Aber solche Weiten sind einfach nicht planbar."

Beste Weite der Welt

Moguenara, die 2014 in Weinheim mit 7,04 m ihren zuvor einzigen Sieben-Meter-Wettkampf abgeliefert hatte, setzte sich damit auch an die Spitze der weltweiten Jahresbestenliste.

Zweite wurde am Samstag die Kölnerin Alexandra Wester, die bei ihrem Sprung auf 7,00 m aber deutlich zu große Windunterstützung (3,3 m/s) hatte.

Für eine weitere deutsche Topleistung sorgte in Weinheim Sprinthoffnung Gina Lückenkemper (Dortmund).

Die Junioren-Europameisterin siegte über 100 m bei regulärem Wind in persönlicher Bestleistung von 11,13 Sekunden, setzte sich an die Spitze der deutschen Jahresbestenliste und unterbot die Norm für die Olympischen Spiele.

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