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Christoph Harting ist der Bruder von Robert Harting
Christoph Harting ist der Bruder von Robert Harting © Getty Images

Christoph Harting, Bruder von Diskus-Olympiasieger Robert Harting, glänzt in Dessau mit einer Weltklasse-Weite. Speerwerfer de Zordo patzt beim Comeback.

Der frühere Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo hat seinen ersten Wettkampf nach drei Jahren Verletzungspause verpatzt.

Der 28 Jahre alte Magdeburger blieb beim Meeting in Dessau am Freitagabend nach drei ungültigen Versuchen ohne gemessene Weite. Überlegener Sieger wurde Lars Hamann, der mit 85,67 m die Olympia-Norm (83,00) deutlich übertraf.  

De Zordo, der 2011 in Daegu sensationell WM-Gold geholt hatte, war nach einem Achillessehnenriss im Mai 2013 und anschließend wegen Problemen im Wurfarm außer Gefecht gewesen. Ziel des 88-Meter-Werfers sind weiterhin die Olympischen Spiele in Rio. Bei Olympia 2012 in London hatte er in der Qualifikation seine drei Würfe ungültig gemacht und damit den Wettkampf verpasst.

Für das Highlight aus deutscher Sicht sorgte Diskus-Meister Christoph Harting, der sich mit Weltjahresbestleistung von 68,06 m vor Polens Weltmeister Piotr Malachowski (66,52) durchsetzte. Bruder Robert Harting will am Donnerstag in Rom in die Olympia-Saison einsteigen.

In Topform zeigte sich in Dessau über 100 m der deutsche Rekordhalter Julian Reus, der sich als Sieger bei Windstille in 10,18 Sekunden an die Spitze der deutschen Jahresbestenliste setzte und nur zwei Hundertstel über der Rio-Norm blieb.

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