vergrößernverkleinern
Robert Harting laboriert an einer Knieverletzung
Robert Harting kann für die Spiele in Rio planen © Getty Images

Robert Harting präsentiert sich beim zweiten Wettkampf nach seinem Comeback in starker Form und kann für Rio planen. Der Sieg in Birmingham ist ihm aber nicht vergönnt.

Olympiasieger Robert Harting hat im zweiten Wettkampf nach seinem Comeback ein Ausrufezeichen gesetzt.

Der 31 Jahre alte Berliner musste sich beim Diamond-League-Meeting in Birmingham nur Polens Weltmeister Piotr Malachowski geschlagen gegen und knackte mit 65,97 m die Norm für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August). Malachowski steigerte sich im letzten Wurf der Konkurrenz auf die Siegesweite von 67,50.

Der dreimalige Weltmeister Harting hatte am Donnerstag in Rom bei seinem ersten Freiluft-Wettkampf seit September 2014 noch Platz drei mit 63,96 m belegt und den Rio-Richtwert (65,00) verfehlt.

Markus Münch (Potsdam), der am Freitag in Schönebeck mit 66,78 m die Rio-Norm geknackt hatte, wurde in Birmingham mit 59,19 m Neunter.

In der deutschen Rangliste liegt Robert Harting allerdings weiter nur auf Platz fünf hinter seinem Bruder Christoph (68,06), dem Magdeburger Martin Wierig (67,60), dem Wattenscheider Daniel Jasinski (67,16) und Münch.

Harting erzielte seine bisherigen Weiten aber unter deutlich schwierigeren Bedingungen als seine Konkurrenten.

Harting hatte sich kurz nach dem Diamond-League-Finale im September 2014 in Brüssel im Training einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen und die komplette Saison 2015 verpasst. 

Zuletzt musste er wegen eines Muskelfaserrisses im Brustmuskel und einer Entzündung im rechten Knie den Einstieg in die Saison verschieben. 

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel