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Das IOC will innerhalb der nächsten Wochen eine Entscheidung fällen
67 russische Leichtathleten wehren sich gege die Aussperrung von den Olympischen Spielen © Getty Images

Nach der Aussperrung von den Olympischen Spielen durch die IAAF ziehen 67 Russen vor den CAS. Eine prominente Sportlerin will die Zulassung für Rio erzwingen.

67 russische Athleten haben offenbar beim Sportgerichtshof CAS Beschwerde gegen ihren Ausschluss bei den Olympischen Spielen in Rio eingelegt.

Russlands Sportminister Vitali Mutko hat laut BBC die Klage bestätigt, Namen nannte er allerdings nicht.

Eine der 67 Leichtathleten dürfte jedoch Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa sein, die eine Beschwerde bereits zuvor angekündigt hatte.

Die Sportler dürfen sich jedoch kaum noch Hoffnungen auf Rio machen: Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte festgesetzt, dass nur jene russischen Sportler eine Starterlaubnis erhalten, die durch einen Trainings- und Test-Mittelpunkt im Ausland nachweisen können, dass sie nicht dem russischen System angehören.

Die IAAF hatte am 17. Juni beschlossen, die russischen Leichtathleten wegen des Dopingskandals von Olympia in Rio auszuschließen. Das IOC unterstützte diesen Schritt, stellte aber in Aussicht, nachweislich nicht gedopte russische Athleten in Rio unter russischer Flagge starten zu lassen. Für Olympia zugelassene Athleten aus Russland müssen in Brasilien unter neutraler Flagge starten.

Nach wie vor ist allerdings auch noch ein genereller Ausschluss Russlands von den Spielen möglich.

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