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Aries Merritt will seinen Titel in Rio verteidigen © Getty Images

Hürden-Weltrekordler Aries Merritt will trotz des Zika-Virus in Rio an den Start gehen. Dabei warnen Ärzte, er könnte nach seiner Nierentransplantation anfällig sein.

Hürden-Olympiasieger Aries Merritt (USA) will trotz ärztlicher Bedenken bei den Sommerspielen in Rio den Janeiro (5. bis 21. August) an den Start gehen.

Der 30 Jahre alte Weltrekordler über 110-m-Hürden musste sich im vergangenen September einer Nierentransplantation unterziehen, nur vier Tage nach dem Gewinn der WM-Bronzemedaille in Peking. Sein Ärzteteam befürchtet, dass Merritt wegen seines geschwächten Immunsystems besonders anfällig für das Zika-Virus sein könnte.

"Sie sind wirklich sehr besorgt über diese ganze Zika-Sache", sagte Merritt, der seit seiner Operation Medikamente nehmen muss, die die Abstoßung des Spenderorgans verhindern sollen:

"Sie haben mich oft gefragt: 'Hast du darüber nachgedacht, nicht zu starten?' Und ich habe geantwortet: 'Das ist keine Option'."

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