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Christina Schwanitz kam ohne Probleme ins EM-Finale
Christina Schwanitz kam ohne Probleme ins EM-Finale © Getty Images

Christina Schwanitz erreicht ohne große Mühen das Kugelstoß-Finale bei der Leichtathletik-EM. Beim Speerwurf fahren die Deutschen gemischte Resultate ein.

Titelverteidigerin Christina Schwanitz hat ohne große Mühen das Finale im Kugelstoßen bei der Leichtathletik-EM in Amsterdam erreicht.

Die Weltmeisterin stieß in der Qualifikation am Mittwoch 19,02 m im ersten Versuch und tankte noch einmal Selbstvertrauen.

Nach einer Schulterverletzung kann Deutschlands Sportlerin des Jahres von 2015 erst seit acht Wochen wieder normal trainieren.

Trotzdem gilt Schwanitz in den Niederlanden als Top-Favoritin auf den Titel. Mit Gold im Gepäck will die Athletin vom LV Erzgebirge Schwung aufnehmen für den Showdown bei den Olympischen Spielen in Rio. "Ich möchte meinen Titel verteidigen, das ist das klare Ziel", hatte Schwanitz vor Amsterdam gesagt.

Röhler im Finale, Vetter gescheitert

Auch Topfavorit Thomas Röhler (24) hat sich in der Speerwurf-Qualifikation keine Blöße gegeben.

 Der Weltjahresbeste aus Jena warf in der Qualifikation auf dem Museumsplein mitten in der Stadt im ersten Versuch 83,98 m und zog ohne Mühen in das Finale am Donnerstag (18.35 Uhr/ARD) ein. 

Überraschend gescheitert sind dagegen Johannes Vetter, derzeit mit einer Saisonbestleistung von 88,23 m Zweiter der Welt und Lars Hamann. Vetter erreichte nur 79,98 m, Hamann kam auf 78,03.

Titelverteidiger Antti Ruuskanen (88,23) und Tschechiens Ex-Weltmeister Vitezslav Vesely (84,82) lieferten in der Qualifikation starkte Leistungen ab und wollen im Kampf um die Medaillen ein gehöriges Wort mitreden.

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