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Julian Reus verpasste knapp das Finale über 100 Meter
Julian Reus (Mitte) läuft auf 100 Metern hinterher, auch auf der 200-Meter-Strecke passte nichts © Getty Images

Der schnellste Mann aus Deutschland verpasst sein zweites Finale, schon über 100 Meter klappte es nicht. Seiner Saisonbestleistung sprintet Reus vergeblich hinterher.

Sprinter Julian Reus (Wattenscheid) hat bei der Leichtathletik-EM in Amsterdam die nächste Enttäuschung erlebt. Der 28-Jährige verpasste nach dem 100-m-Finale auch den Endlauf über die doppelte Distanz am Abend (20.35 Uhr). Mit 20,83 blieb der 100-m-Rekordler (10,03) deutlich über seiner Saisonbestleistung (20,41). Reus muss nun mit der 4x100-m-Staffel auf einen versöhnlichen EM-Abschluss hoffen.

Wie für Reus war auch für Deutschlands Jahresbesten Aleixo-Platini Menga (20,27) nach enttäuschenden 21,06 Sekunden Endstation, der Leverkusener hatte aber auch starken Gegenwind (-1,7 m/s). Robin Erewa (Wattenscheid) scheiterte nach 20,98 Sekunden.

Dagegen kann 100-m-Europameister Churandy Martina (20,44/Niederlande) weiter vom Double träumen. Europas Jahresschnellster Nathaneel Mitchell-Blake (20,46/Großbritannien) kam nur über die Zeitregel weiter.

Als bisher letzter Deutscher lief Jürgen Evers 1986 in einem 200-m-Finale und wurde damals Zweiter. Reus hatte sich vor zwei Jahren für den Endlauf qualifiziert, trat aber nicht an.

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