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Robert Harting
Robert Harting konnte sich in Rio nicht für das Finale qualifizieren © Getty Images

Wenige Wochen nach dem Aus bei Olympia kann Robert Harting auch in der Diamond League nicht glänzen. Er ist nicht der einzige deutsche Athlet, der nach seiner Form sucht.

Die deutschen Leichtathletik-Asse haben nach ihren Enttäuschungen bei Olympia auch beim ersten Diamond-League-Meeting in Lausanne nicht überzeugt.

Sowohl die Diskus-Stars Robert Harting (Berlin) und Daniel Jasinski (Wattenscheid) als auch Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz (Thum) sowie die ehemalige Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll (Lahr) kamen nicht in die Nähe ihrer Saisonbestleistungen.

Der 31 Jahre alte London-Olympiasieger Harting wurde mit 63,12 m Vierter. Für Jasinski, Bronzemedaillengewinner von Rio de Janeiro, reichte es mit 60,79 m sogar nur zu Platz neun. Olympiasieger Christoph Harting war nicht am Start. 

Obergföll läuft Form hinterher

Der Rio-Neunte Philipp Milanov (Belgien) gewann mit 65,61 vor dem Österreicher Lukas Weißhaidinger (64,84 m) und Zoltán Kovago (Ungarn/64,52 m). Schwanitz konnte sich nach ihrem enttäuschenden sechsten Platz von Rio (19,03 m) nicht entscheidend verbessern.

Beim Sieg der Olympia-Zweiten Valerie Adams (Neuseeland/19,94 m) wurde sie mit 19,33 m Dritte. Den zweiten Platz holte sich Olympiasiegerin Michelle Carter aus den USA (19,49 m).

Obergföll warf ihren Speer in Lausanne sogar nur auf 53,97 m und wurde Siebte. Ihre Bestleistung in diesem Jahr liegt elf Meter weiter.

Den Sieg sicherte sich die Lettin Madara Palameike mit 65,29 m.

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