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Eliod Kipchoge war in Rio de Janeiro nicht zu schlagen
Eliod Kipchoge war beim Marathon in Rio de Janeiro nicht zu schlagen © Getty Images

Der Top-Favorit aus Kenia setzt sich im Regen von Rio de Janeiro souverän durch und sichert sich die Goldmedaille. Die beiden deutschen Teilnehmer sind chancenlos.

Top-Favorit Eliud Kipchoge hat bei den Olympischen Spielen Gold im Marathon gewonnen.

Der Kenianer startete nach rund 35 Kilometern die entscheidende Attacke und setzte sich nach 2:08,44 Stunden im Regen von Rio de Janeiro am letzten Tag der Wettbewerbe gegen Feyisa Lelisa aus Äthiopien (2:09,54) durch.

Bronze gewann überraschend der US-Amerikaner Galen Rupp (2:10,05).

Der Regensburger Philipp Pflieger lief ein couragiertes Rennen und wurde in 2:18:56 Stunden 55., auch Julian Flügel kam als 71. (2:20:47) völlig ausgepumpt ins Ziel.  

Kipchoge, der über 5000 m 2003 Weltmeister geworden war und 2004 Olympia-Bronze sowie 2008 Silber geholt hatte, war etwa sieben Kilometer vor dem Ziel seinen Begleitern Lelisa und Rupp enteilt. 2015 und 2016 hatte Kipchoge jeweils den London-Marathon gewonnen, nachdem er 2013 in Hamburg seinen ersten großen Sieg über die 42,195 km gefeiert hatte.

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