vergrößernverkleinern
Malaika Mihambo überzeugte mit einer persönlichen Bestleistung
Malaika Mihambo überzeugte mit einer persönlichen Bestleistung © Getty Images

Weitspringerin Malaika Mihambo liegt nach einer persönlichen Bestleistung lange auf Bronze-Kurs. Doch am Ende reicht es für die Deutsche knapp nicht zu einer Medaille.

Die deutsche Weitsprung-Meisterin und EM-Dritte Malaika Mihambo durfte lange von einer Überraschungsmedaille träumen - doch am Ende waren die Favoritinnen trotz persönlicher Bestleistung von 6,95 Meter zu stark.

Olympiasiegerin Tianna Bartoletta (7,17) und London-Gewinnerin Brittney Reese, die im letzten Versuch auf 7,15 m kam, sorgten für den ersten US-Doppelsieg in dieser Disziplin. Bronze ging mit 7,09 m an Europameisterin Ivana Spanovic aus Serbien. Zehnte wurde Sosthene Moguenara (6,61).

"Wenn man über sich hinausgewachsen ist und eine neue Bestleistung erzielt hat, ist der vierte Platz super", sagte Mihambo im ZDF: "Da gibt's nichts zu meckern."

Lange hatte Mihambo sogar auf einem Medaillenplatz gelegen - erst in den Sprüngen fünf und sechs waren die Favoritinnen davongezogen. Bei den Olympischen Spielen 2000, 2008 und 2012 hätte Mihambos Weite zu Edelmetall gereicht. Es wäre die erste deutsche Olympiamedaille seit Gold von Heike Drechsler in Sydney 2000 gewesen.

Die umstrittene Russin Darja Klischina, einzige Leichtathletin ihres Landes in Rio, wurde mit 6,63 Neunte. Alexandra Wester (Köln) war in der Qualifikation ausgeschieden.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel