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ATHLETICS-OLY-2016-PARALYMPICS
Markus Rehm wurde 2014 Deutscher Meister bei den Nichtbehinderten © Getty Images

Paralympicssieger Markus Rehm ist guter Dinge in Bezug auf einen Doppelstart bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Behinderten und der Nichtbehinderten im nächsten Jahr in London.

"Das wird die Aufgabe für 2017 sein", sagte Rehm und bestätigte, dass er "in regem Mailverkehr" mit dem Leichtathletik-Weltverband stehe und es bald ein Treffen mit der Task Force, die sich mit der Diskussion um den Start behinderter Athleten bei den Nichtbehinderten befasst, geben werde.

"In dieses Treffen werde ich sehr gut vorbereitet und mit vielen Ideen gehen", sagte der Weitsprung-Weltrekordler und berichtete von einer deutlichen Entspannung in der Beziehung zum Weltverband IAAF: "Das erste Gespräch begann mit verschränkten Armen und endete per Du."

Langer Kampf 

Der unterschenkelamputierte Rehm war 2014 Deutscher Meister bei den Nichtbehinderten geworden, wurde dann aber vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) nicht für die WM 2015 nominiert. Auch der Start bei Olympia 2016 wurde ihm verweigert, da eine wissenschaftliche Untersuchung nicht eindeutig ergab, ob ihm seine Prothese einen Vorteil oder einen Nachteil verschafft. 

2017 findet vom 14. bis 23. Juli erst die Para-WM im Londoner Olympiastadion statt und vom 4. bis 13. August die WM der Nichtbehinderten. Dort hofft Rehm mindestens auf einen Start in getrennter Wertung.

Bei den Paralympics hatte er Gold und im Weitsprung und mit der 4x100-m-Staffel gewonnen. Bei der Wahl der Behindertensportler des Jahres belegte er Rang zwei in der Einzelwertung und gewann mit der Mannschaft.

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