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23rd European Athletics Championships - Day Five
David Storl sichert sich den nächsten Triumph bei den Deutschen Meisterschaften © Getty Images

David Storl triumphiert wbei den Deutschen Meisterschaften. Cindy Roleder muss sich geschlagen geben, Christine Schwanitz verkündet eine frohe Botschaft.

Europameister David Storl hat unangefochten zum fünften Mal den deutschen Meistertitel in der Halle gewonnen. Der zweimalige Weltmeister und Weltjahresbeste siegte bei seinem Heimspiel in Leipzig mit 20,98 m vor Dennis Lemke (Magdeburg) mit 19,25 m.

Der 26-jährige Storl war erst am 5. Februar Vater eines Sohnes geworden und hatte noch am gleichen Tag mit 21,37 m Weltjahresbestleistung gestoßen. Nach dem enttäuschenden Platz sieben bei den Olympischen Spielen in Rio ist Storl inzwischen wieder verletzungsfrei. Lange hatte er mit den Folgen einer Knie-Operation zu kämpfen gehabt. 

Doppeltes Glück bei Schwanitz

Christina Schwanitz wurde genauso wie Storl der Favoritenrolle gerecht - doch die 31-Jährige vom LV Erzgebirge war bei der Hallen-DM in Leipzig gleich doppelt im Glück: Nur wenige Minuten nach ihrem Sieg verkündete sie freudig ihre Schwangerschaft. 

 "Das war der beste Wettkampf in diesem Jahr - und der letzte. Ich bin schwanger, deshalb werde ich keine weiteren Wettkämpfe machen", sagte Schwanitz: "Ich bin schon recht weit. Mit den deutschen Meisterschaften werde ich mich verabschieden."

Roleder geschlagen 

Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz hat mit einer starken Leistung Europameisterin Cindy Roleder entthront und bei der Hallen-DM in Leipzig den Titel gewonnen. Die Wattenscheiderin gewann die 60 m Hürden in europäischer Jahresbestleistung von 7,79 Sekunden vor der Vorjahressiegerin aus Halle, die in persönlicher Bestzeit von 7,84 ins Ziel kam.

Beide untermauerten damit ihre Favoritenrolle für die EM in Belgrad Anfang März. Derzeit sind beide Europas schnellste Hürdensprinterinnen, in der Weltjahresbestenliste liegen sie auf Rang zwei und drei.

Lückenkemper siegt mit Bestzeit

Gina Lückenkemper (Dortmund) und Michael Bryan (Weinheim) haben sich bei der Hallen-DM in Leipzig die Titel über 60 Meter gesichert. Bei den Frauen siegte die EM-Dritte über 200 m in persönlicher Bestleistung von 7,14 Sekunden vor Rebekka Haase (LV Erzgebirge/7,16) und Lisa Mayer (Wetzlar/7,18).

Im Vorfeld waren bereits sechs DLV-Sprinterinnen unter der geforderten EM-Norm von 7,28 geblieben. Vorjahressiegerin Tatjana Pinto (Paderborn) schaffte dies im Vorlauf, musste dann aber auf einen Start im Finale verzichten.

Bei den Männern gewann in Abwesenheit des deutschen Rekordlers Julian Reus der Weinheimer Michael Bryan in 6,67 Sekunden den Titel vor Maurice Huke (Wattenscheid/6,68) und dessen zeitgleichen Vereinskollegen Robin Erewa.

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