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Sie sind die großen Sieger beim wichtigsten Springen am Finaltag des CHIO in Aachen: Christian Ahlmann und Codex One lassen die Konkurrenz hinter sich und streichen das Preisgeld in Höhe von 350.000 Euro ein. SPORT1 zeigt die besten Bilder vom CHIO
Sie sind die großen Sieger beim wichtigsten Springen am Finaltag des CHIO in Aachen: Christian Ahlmann und Codex One lassen die Konkurrenz hinter sich und streichen das Preisgeld in Höhe von 350.000 Euro ein. SPORT1 zeigt die besten Bilder vom CHIO © getty

Christian Ahlmann ist beim internationalen Reitturnier von Spruce Meadows in Calgary/Kanada am großen Geld vorbei geritten.

Der Springreiter belegte auf der zweiten Etappe der neu geschaffenen Grand-Slam-Serie mit seinem WM-Pferd Codex One als bester Deutscher nur Rang 18 und musste "Captain Canada" Ian Millar den Sieg überlassen.

Ahlmann leistete sich im Sattel seines zwölf Jahre alten Hengstes in der ersten Runde vier Fehler und schied aus.

Der 67-Jährige Millar, mit zehn Teilnahmen bei Olympischen Spielen Rekordhalter, setzte sich mit der elf Jahre alten Stute Dixson im Stechen gegen die US-Amazone Reed Kessler auf Cylana durch und kassierte ein Preisgeld von knapp 350.000 Euro.

Ahlmann hätte im Falle eines Sieges zusätzlich zum Preisgeld noch einen Bonus von 500.000 Euro erhalten, weil er zuvor den Großen Preis von Aachen gewonnen hatte.

In der Grand-Slam-Serie sind die Turniere von Genf, Aachen und Spruce Meadows zusammengefasst.

Gewinnt ein Reiter zwei Grand Slams in Folge, erhält er 500.000 Euro, bei drei Siegen in Folge gibt es sogar eine Million Euro.

Ahlmann war unter anderem auch wegen des Starts in Spruce Meadows bei der WM in der Normandie Anfang September vorzeitig ausgestiegen.

Nach drei Runden hatte sich der Doppel-Europameister von 2003 auf Platz zehn liegend keine Chance mehr auf das Erreichen des Viererfinals ausgerechnet.

Allerdings, so stellte sich im Nachhinein heraus, hätte der CHIO-Champion mit zwei weiteren Nullrunden in den Qualifikationen Nummer vier und fünf den Sprung ins Finale noch geschafft.

Die deutsche Mannschaft hatte wie schon bei der WM auch beim Nationenpreis in Spruce Meadows enttäuscht.

Das Quartett mit Ahlmann auf Cornado II, Marco Kutscher mit Van Gogh, Andre Thieme auf Conthendrix und Daniel Deußer (Belgien) mit Fyloe kam nicht einmal in den zweiten Umlauf und sorgte nach Platz vier bei der WM für eine weitere Ernüchterung.

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