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Tai Cheau Xuen wurde positiv auf eine verbotene Substanz getestet

Malaysia will nach dem positiven Doping-Test seiner Wushu-Kampfsportlerin Tai Cheau Xuen bei den Asienspielen im südkoreanischen Incheon die Goldmedaille der 22-Jährigen nicht zurückgeben.

"Es besteht die Möglichkeit, dass ihre Probe vertauscht worden ist. Warum sollten wir also die Medaille zurückgeben?", sagte Malaysias Delegationschef Danyal Balagopal der in Kuala Lumpur erscheinenden Zeitung "The Star" und kündigte Einspruch beim Schnellgericht des internationalen Sportgerichtshofes CAS in Incheon an.

Tais Urinprobe nach ihrem Erfolg in der chinesischen Kampfsportart Wushu hatte Spuren des verbotenen Stimulans Sibutramin aufgewiesen.

Asiens Olympischer Rat erkannte der Athletin daraufhin den Sieg ab und schloss Tau von den Spielen aus.

Dem Reglement der Wettbewerbe entsprechend muss Malaysia Tais Goldmedaille dem OCA aushändigen.

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