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Treve mit Thierry Jarnet im Sattel gewann zum zweiten Mal in Paris

Als erstes Pferd seit 36 Jahren hat die Galopper-Stute Treve zum zweiten Mal in Folge den legendären Prix de l Arc de Triomphe gewonnen.

Mit Thierry Jarnet im Sattel wiederholte die Vierjährige vor 40.000 Zuschauern auf der Rennbahn in Paris-Longchamp ihren Vorjahressieg völlig souverän gegen Flintshire (Maxime Guyon) und Taghrooda (Pal Hanagan).

Treve bescherte ihrem Besitzer, dem zur Herrscherfamilie von Katar zählenden Scheich Joann Al-Thani, im wichtigsten Galopprennen der Welt die Siegprämie von 2,857 Millionen Euro. Nichts zu bestellen hatte in der 2400-Meter-Prüfung Gestüt Schlenderhans Ivanhowe: Der einzige deutsche Teilnehmer kam im 20-köpfigen Feld als Drittletzter ins Ziel.

Treve, die von Christiane Head-Maarek trainiert wird, hatte in dieser Saison überhaupt noch nicht gewinnen können, doch hatte ihre Betreuerin sie am entscheidenden Tag topfit vorgestellt.

Head-Maarek hatte erst vor wenigen Wochen durchgesetzt, dass Treve nicht mehr von Al-Thani-Stalljockey Frankie Dettori geritten wird, sie griff wieder auf den in der Branche eigentlich nicht mehr so hoch angesehenen 47 Jahre alten Jarnet zurück, der bereits 2013 in Paris Treves Reiter gewesen war.

Vor Treve hatte zuletzt Alleged 1978 einen Arc-Erfolg wiederholen können. Treve ist insgesamt erst das sechste Pferd mit zwei Siegen in Lonchamps in Serie und die erste Stute seit Corrida vor 77 Jahren.

Mit der idealen Startnummer drei lieferten die Treve und Jarnet ein hervorragendes Rennen und hatten im Ziel respektablen Vorsprung auf die Konkurrenz.

Chancenlos waren das von einer 5000-köpfigen Anhängerschar begleitete Trio aus Japan, aber auch Ivanhowe unter dem Engländer William Buick. Mit der ungünstigen Startnummer 19 musste er manchen Meter mehr als die Konkurrenz galoppieren.

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