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Lee Chong  Wei siegte er bei den Malaysia Open und den Korea Open

Dem internationalen Badmintonsport droht ein Dopingskandal: Wie verschiedene malaysische Medien berichten, ist der Weltranglistenerste Lee Chong Wei bei der WM in Kopenhagen positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden.

Sportminister Khairy Jamaluddin bestätigte den Fall, nannte jedoch keinen Namen. Laut der Tageszeitung "The Star" habe Vize-Weltmeister Lee geschockt auf die Nachricht reagiert. Die Öffnung der B-Probe ist beantragt.

"Wir waren immer stolz darauf, als dopingfreier Sport zu gelten", sagte Deutschlands bester Badmintonspieler Marc Zwiebler: "Egal, wer nun betroffen ist: ich hoffe, dass es nur ein unglücklicher Einzelfall ist."

Zwiebler und Lee sind miteinander befreundet. In Indonesien und Indien standen der Europameister von 2012 sowie der Olympiazweite von 2008 und 2012 gemeinsam in einem Liga-Team.

Lee gilt in seiner malaysischen Heimat als millionenschwerer Superstar.

Der 1,70 m kleine Athlet gewann in seiner Karriere zahlreiche Super-Series-Turniere, stand aber stets im Schatten des Chinesen Lin Dan, der ihn in Peking und London jeweils Olympiagold wegschnappte.

Bei den Weltmeisterschaften in London (2011), Guangzhou (2013) und Kopenhagen (2014) musste sich Lee ebenfalls mit Platz zwei zufrieden geben.

Auf Bitte seines Sportministers Jamaluddin setzte der 32 Jahre alte Lee seine Karriere bis Rio 2016 fort.

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