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1:8 in Rückstand gelegen - und am Ende doch gewonnen. Das Team Oracle USA trägt sich mit einer unnachahmlichen Aufholjagd in die Geschichtsbücher ein....

America's Cup-Gewinner James Spithill ist Weltsegler des Jahres 2014.

Der 35 Jahre alte Australier wurde am Dienstagabend im Rahmen einer Gala der Internationalen Segel-Föderation ISAF in Palma de Mallorca ausgezeichnet.

Bei den Frauen triumphierten die Brasilianerinnen Martine Grael und Kahena Kunze (beide 23).

Der bislang einzige deutsche Weltsegler war Jochen Schümann 1996.

Mit dem Oracle Team USA hatte Spithill im September 2013 vor San Francisco eine der bemerkenswertesten Aufholjagden in der Sportgeschichte gestartet und dem Team Neuseeland trotz eines 1:8 Rückstandes noch den sicher geglaubten Sieg entrissen.

"Es fühlt sich etwas komisch an, diesen Preis zu gewinnen", sagte Spithill: "Was in der Bucht von San Francisco passiert ist, war eine unglaubliche Mannschaftsleistung."

Grael und Kunze erhielten ihre Auszeichnung für die dominanten Auftritte in der 49erFX-Klasse.

Die Weltranglisten-Ersten hatten im September dieses Jahres auch bei der ISAF-WM vor Santander gesiegt.

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