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Lee Chong  Wei siegte er bei den Malaysia Open und den Korea Open

Der des Dopings überführte Badminton-Star Lee Chong Wei hat in einer ersten Reaktion alle Schuld von sich gewiesen.

"Ich habe nie betrogen und werde auch nie auf verbotene Substanzen zurückgreifen", schrieb der zweimalige Olympiazweite bei Twitter:

"Es gibt viele unbeantwortete Fragen, und ich hoffe, meinen Namen bald reinwaschen zu können." Seine 15 Jahre als Sportler hätten sich "in Luft aufgelöst. Ich war am Ende, wusste nicht, was ich tun soll", schriebder 32 Jahre alte Lee weiter.

Der Name Lee war in dem Skandal zuvor nie offiziell genannt worden. Malaysias Verbandsvizepräsident Norza Zakaria hatte am Samstag auf einer Pressekonferenz lediglich mitgeteilt, dass auch in der B-Probe des getesteten Sportlers das entzündungshemmende Glukokortikoid Dexamethason nachgewiesen wurde.

Der Sportler, dessen Name aufgrund des schwebenden Verfahrens nicht genannt werden könne, war daraufhin vorläufig gesperrt worden.

Ende Oktober hatte die malaysische Zeitung "New Straits Times" berichtet, dass der Weltranglistenerste gemeinsam mit Zakaria zur Öffnung der B-Probe in die norwegische Hauptstadt Oslo gereist sei. Zuvor hatten malaysische Medien übereinstimmend berichtet, Wei sei im August bei der WM in Kopenhagen positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden.

Malaysias Sportminister Khairy Jamaluddin hatte zwar schnell einen positiven Befund bestätigt, jedoch keinen Namen genannt.

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