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Verena Bentele hatte an der gescheiterten Bewerbung Münchens "wirklich zu knabbern"

Die zwölfmalige Paralympics-Siegerin Verena Bentele sieht im gescheiterten Bemühen um die Olympischen Winterspiele 2022 in München auch eine verpasste Chance für den Behindertensport.

"Ich hätte die Spiele gerne in Deutschland gehabt. Der Spitzensport leistet einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und zur Inklusion, das sollte man nie vergessen", sagte die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)".

Die 32 Jahre alte Bentele, die an der Niederlage Münchens "wirklich zu knabbern" hatte, hofft nun auf ein Umdenken in der Bevölkerung.

"Wir müssen deutlich machen, dass Sportereignisse zur Friedensstiftung beigetragen haben, dass sie einem Land viel Positives bringen. Wir müssen nur an das Sommermärchen bei der Fußball-WM 2006 denken oder daran, dass Athleten aus Palästina und Israel gemeinsam im Olympischen Dorf wohnen", sagte die ehemalige Biathletin und Skilangläuferin.

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