vergrößernverkleinern
Andreas Kapp wurde zweimal Europameister

Der Spitzensport in Deutschland erhält im Jahr 2015 aus dem Bundesinnenministerium 15 Millionen Euro mehr.

Das gaben die sportpolitischen Sprecher von CDU/CSU und SPD im Anschluss an die Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt in Berlin bekannt.

Damit darf auch der Curling-Verband, der aus der Grundförderung gestrichen werden sollte, mehr denn je auf eine weitere staatliche Finanzhilfen hoffen. Die NADA wird mit zusätzlich 1,75 Millionen Euro bedacht.

5,82 Millionen Euro und damit mehr als ein Drittel des Mehrbetrages soll in die Trainer bei Sportverbänden und Olympiastützpunkten investiert werden.

Die Grundförderung der olympischen Verbände soll um eine Million Euro erhöht werden. Für die Veranstaltung internationaler Meisterschaften werden 2015 nochmals 1,865 Millionen Euro extra zur Verfügung gestellt.

Ebenso profitieren die Sportforschungseinrichtungen IAT und FES von zusätzlichen Mitteln in Höhe von knapp zwei Millionen Euro.

Weitere 1,58 Millionen fließen in gezielte Maßnahmen zur Olympiavorbereitung, für die Entsendekosten zu den European Games im Juni 2015 in Baku/Aserbaidschan werden 500.000 Euro bereitgestellt.

Zudem werden die im Regierungsentwurf vorgesehenen Kürzungen im Bereich des Behindertensports durch eine Erhöhung des Titels für die Jahresplanungen der Behindertensportverbände um 400..000 Euro nahezu kompensiert.

Das Bundesinnenministerium als mit Abstand größter Geldgeber stellt im Jahr 2015 für den Spitzensport damit etwa 153 Millionen Euro an öffentlichen Geldern bereit. Neben dem BMI investiert das Verteidigungsministerium etwa 30 Millionen Euro in etwa 800 Sportsoldaten und -soldatinnen.

Die Sporthilfe unterstützt etwa 3800 Athleten aus 50 Sportarten mit insgesamt rund zwölf Millionen Euro.

Vor allem die Curler dürfen nun aufatmen.

"Auf Basis der erhöhten Grundförderung sollte es möglich sein, auch die zuletzt strittige Förderung des Curlings weiter zu garantieren, sofern der Verband ein sportfachliches Konzept zu seiner perspektivischen Weiterentwicklung vorlegt", teilte Martin Gerster, SPD-Vertreter im Haushaltsausschuss, mit.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel