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Ludger Beerbaum musste in Doha auf Pferd Chiara verzichten

Pech für Ludger Beerbaum beim Finale der Global Champions Tour: Zunächst erkrankte das Pferd Chiara des viermaligen Olympiasiegers an einer Kolik, dann rutschte der 51-Jährige mit Ersatzpferd Zinedine im Finale der höchst dotierten Springreit-Serie der Welt von ersten auf den dritten Rang ab.

Am Ende konnte sich Beerbaum beim Sieg von Titelverteidiger Scott Brash mit 123,500 Euro trösten.

Auf der letzten Etappe der Tour in Doha erlaubte sich Beerbaum mit dem Hengst Zinedine 17 Strafpunkte und fiel zurück auf Rang 31. In der Gesamtwertung rutschte der zweimalige Team-Weltmeister mit 242 Punkten auf Rang drei.

"Klar, ich bin enttäuscht. Auf der anderen Seite kann ich mit Rang drei gut leben, wenn ich diese beiden Weltklasse-Reiter sehe", sagte Beerbaum über Brash und Bengtsson, der die letzte Etappe gewann.

Vorjahressieger Brash entschied vor dem in Schleswig-Holstein lebenden Schweden Rolf-Göran Bengtsson die Gesamtwertung und kassierte 294,500 Euro. Brash und Bengtsson hatten jeweils 243 Punkte, doch der Brite Brash konnte mehr Einzelsiege vorweisen.

Zweitbester Deutscher in der Gesamtwertung war am Ende der im belgischen Mechelen beheimatete Daniel Deußer mit 197 Punkten auf Rang sieben. Christian Ahlmann (Marl/146 Punkte) kam auf Platz 15, Marcus Ehning (Borken) belegte mit 137 Punkten Platz 19.

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