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Ole Bischof wurde 2008 in Peking Olympiasieger im Judo
Ole Bischof wurde 2008 in Peking Olympiasieger im Judo © getty

Judo-Olympiasieger Ole Bischof wird sich bei den Präsidiumswahlen im Rahmen der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Samstag in Dresden als Vizepräsident Leistungssport zur Wahl stellen.

Das gab der DOSB am Dienstag in Frankfurt/Main bekannt.

Der 35 Jahre alte Goldmedaillengewinner von Peking 2008 und Olympiazweite von London 2012 tritt auf Vorschlag von DOSB-Präsident Alfons Hörmann an.

"Ole Bischof übernimmt damit bereits zwei Jahre nach seinem Karriereende eine hohe sportpolitische Verantwortung", sagte Hörmann: "Im Team werden wir daran arbeiten, den deutschen Leistungssport in eine erfolgreiche Zukunft zu führen."

Zusammen mit den Spitzenverbänden sei in den vergangenen Wochen bei verschiedenen Gelegenheiten das Anforderungsprofil für die Position des DOSB-Vizepräsidenten Leistungssport intensiv diskutiert worden, erklärt Hörmann: "Mit Ole Bischof haben wir einen Kandidaten gefunden, der punktgenau auf das gemeinsam definierte Profil passt."

"Der DOSB befindet sich in einer spannenden Zeit", sagte der diplomierte Volkswirtschaftler Bischof, der als Berater bei PricewaterhouseCoopers tätig ist: "Im Leistungssport müssen die Weichen neu gestellt werden, um auch unseren jungen Athletinnen und Athleten Erfolge bei Olympia zu ermöglichen. Mit meinem Einsatz möchte ich beitragen, dass dies gelingt."

Er soll die Nachfolge von Schwimmverbandspräsidentin Christa Thiel antreten, die nicht mehr als Vizepräsidentin Leistungssport kandidiert.

Als Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten Wirtschaft und Finanzen wird sich Stephan Abel, der Präsident des Deutschen Hockey-Bundes (DHB), zur Wahl stellen. Diese Position bekleidete bislang Hans-Peter Krämer, der jedoch nicht mehr kandidiert.

Für das Amt der Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung nominierte die DOSB-Frauen-Vollversammlung Petra Tzschoppe, Ilse Ridder-Melchers tritt nicht mehr an.

Zum neuen Athletensprecher wählte die Athletenvollversammlung im September den ehemaligen Ruder-Weltmeister und Olympiateilnehmer Christian Schreiber. Er folgt auf den früheren Eisschnellläufer Christian Breuer, der satzungsgemäß ausgeschieden ist.

Schreiber muss von der Mitgliederversammlung ebenso wie Ingo Weiss, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend (dsj), als Präsidiumsmitglied bestätigt werden. Beide gehören dem Gremium qua Amt an.

Aus dem bisherigen Präsidium stehen Walter Schneeloch als Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung sowie Gudrun Doll-Tepper als Vizepräsidentin für Bildung und Olympische Erziehung zur Wiederwahl.

Auch IOC-Präsident Thomas Bach und Claudia Bokel als Vorsitzende der IOC-Athletenkommission gehören dem DOSB-Präsidium satzungemäß an.

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